
Swiss Quantum Strategy 2026: Start ins Quantum-Zeitalter
Was Organisationen jetzt vorbereiten sollten
Die Swiss Quantum Strategy 2026 zeigt, wie Quantentechnologien in den kommenden Jahren den Schritt von der Forschung in industrielle Anwendungen schaffen sollen. Für Unternehmensentscheider liefert das Papier wichtige Orientierung – von zentralen Technologiefeldern bis hin zu Massnahmen, mit denen Unternehmen ihre Organisation frühzeitig „quantum-ready“ aufstellen können.
Quantum-Technologien rücken auf die strategische Agenda
Mit der Veröffentlichung der Swiss Quantum Strategy 2026 skizziert die Schweizer Quantum-Kommission einen klaren Fahrplan für den Aufbau eines wettbewerbsfähigen Quantum-Ökosystems. Neben Forschungseinrichtungen und Start-ups adressiert die Strategie ausdrücklich auch Unternehmen als zentrale Akteure, die Quantentechnologien künftig in industrielle Anwendungen überführen sollen.
Für Unternehmensentscheider bedeutet das: Quantentechnologien entwickeln sich zunehmend von einem reinen Forschungsthema zu einem strategischen Innovationsfeld, das langfristig Auswirkungen auf IT-Architekturen, Geschäftsmodelle und Sicherheitsstrategien haben kann.
Vier Technologiefelder mit wirtschaftlichem Potenzial
Die Strategie identifiziert vier zentrale Bereiche der Quantentechnologie, die in den kommenden Jahren besonders relevant werden dürften:
- Quantum Computing, etwa für komplexe Optimierungsprobleme, Simulationen oder Finanzmodelle
- Quantum Communication, insbesondere für hochsichere Kommunikationsinfrastrukturen
- Quantum Simulation, beispielsweise für Materialforschung oder Pharmaentwicklung
- Quantum Sensing & Metrology, etwa für hochpräzise Sensorik in Industrie, Medizin oder Navigation
Unternehmen können bereits heute beginnen, mögliche Anwendungsfelder zu evaluieren und erste Pilotprojekte oder Kooperationen anzustossen.
Von der Forschung zur industriellen Anwendung
Ein zentraler Schwerpunkt der Strategie liegt auf der engeren Verzahnung von Forschung und Industrie. Technologien mit mittleren Reifegraden sollen gezielt weiterentwickelt werden, um Prototypen, Plattformen und skalierbare Anwendungen zu ermöglichen.
Für Unternehmen bedeutet das vor allem, frühzeitig Teil eines entstehenden Quantum-Ökosystems zu werden – beispielsweise durch Kooperationen mit Universitäten, Start-ups oder Technologiezentren.
Talente, Partnerschaften und strategische Vorbereitung
Neben technologischen Entwicklungen hebt die Strategie auch den Bedarf an spezialisierten Fachkräften hervor. Interdisziplinäre Kompetenzen in Physik, Informatik, Engineering und Softwareentwicklung werden entscheidend sein, um Quantentechnologien in marktfähige Lösungen zu überführen.
Für Entscheider lassen sich daraus mehrere strategische Handlungsfelder ableiten:
- Bewertung möglicher Quantum-Anwendungsfälle im eigenen Geschäftsmodell
- Aufbau von Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Start-ups
- Vorbereitung von IT- und Sicherheitsarchitekturen auf Post-Quantum-Kryptographie (PQC)
- Investitionen in Know-how, Weiterbildung und Talententwicklung
Unterstützung auf dem Weg zur Quantum-Readiness
Unternehmen, die sich frühzeitig mit den Auswirkungen von Quantentechnologien auf ihre IT- und Sicherheitsarchitektur beschäftigen, können Risiken minimieren und gleichzeitig Innovationspotenziale erschliessen.
Die essendi it unterstützt Organisationen dabei mit den essendi crypto solutions – einem modularen Ansatz zur Analyse, Planung und Umsetzung moderner Kryptographiestrategien. Dazu gehört insbesondere die Vorbereitung auf Post-Quantum-Kryptographie (PQC), also kryptografische Verfahren, die auch gegenüber zukünftigen Quantencomputern sicher bleiben.
Mit ihrer Expertise in Kryptographie, IT-Sicherheit und regulatorischen Anforderungen begleitet die essendi it Unternehmen dabei, ihre Systeme und Prozesse frühzeitig quantum-resilient aufzustellen und eine nachhaltige Sicherheitsstrategie für das Quantum-Zeitalter zu entwickeln.